Zeitmanagement – Arbeit und Leben in Balance

Eigentlich habe ich an jedem Tag in der Regel mehr als genug zu tun. Manchmal ist es so viel, dass ich kaum weiß, wo ich anfangen soll. Doch die Tatsache ist, dass ich trotzdem in den meisten Wochen weniger als 40 Stunden arbeite.

Viele fragen mich immer, wie machst du das alles? Woher nimmst du die Zeit, soviel zu lesen? Wie kannst du reisen und Schulungen besuchen, während deiner Arbeit? Wie schaffst du es, deinen Blog und Newsletter zu schreiben? Wie findest du die Blance zwischen Arbeit und Leben?
Was ist dein Geheimnis?

Es gibt viele Antworten darauf, eine entstand während einer kurzen morgendlichen Meditation.  Wie üblich sprang mein Geist wie ein junger Hund herum, beeit zu rennen und die verlockenden Düfte im nahen Busch zu erkunden. Einer dieser verlockenden Düfte war meine tägliche “To Do”-Liste.

Da ich meiner mentalen Leine einen sanften Ruck gab, erlebte ich plötzlich eine Verschiebung in der Wahrnehmung. Es war, als ob ich durch einen Spiegel gerutscht wäre und plötzlich in einer Welt, mit einer Fülle an Möglichkeiten leben würde, die keine zeitliche Knappheit kennt.

Ich hatte nicht mehr das Problem zuwenig Zeit zu haben um meine Arbeit zu tun und trotzdem zu leben. Ich hatte die Gabe, mehr als genug zu tun.

Warum ist das ein Geschenk?
Betrachten wir es so. Wenn Sie ein Sammelsurium an Köstlichkeiten vor sich haben, mehr als SIe wahrscheinlich je essen können, wählen Sie aus den Angeboten diejenigen, die Sie sich am meisten wünschen. Das was Sie auswählen entspricht Ihren Bedürfnissen und Wünschen. Wollen Sie etwas Neues ausprobieren? Wollen Sie mit einer Kombination aus Bekannten Freuden experimentieren? Müssen Sie Allergien beachten? Haben Sie ein Lieblingslebensmittel, das Sie unbedingt wieder und wieder schmecken möchten?

Natürlich könnten Sie sich dem Buffet mit Groll und frustiert nähern, weil Ihr Gastgeber gedankenlos viel zu viel aufgetragen hat. Aber warum sollten Sie das tun? Was würden Sie dabei gewinnen?

Als ich das begriffen und auf meine Arbeit umgesetzt hatte, wusste ich intuitiv, dass ich nicht alles tun muss, genausowenig wie ich am Buffet alles essen muss. Ich wusste, dass ich dadurch, das ich das für mich Beste annehme, Freude und Anerkennung in der Fülle meiner Möglichkeiten finden würde.

Nun verbrachte ich mehrere Tage sinnierend darüber, was dies für meine Handlungen und Entscheidungen ergeben würde, was ich “hinter dem Spiegel” gesehen hatte.
Hier sind einige praktischen Möglichkeiten, die sich aufgezeigt haben:

  • Wenn ich merke, dass ich mehr als genug  zu tun habe, muss ich mir aussuchen, was ich tun werde und was ich deligieren sollte. Wer würde gerne diese oder jene Arbeit tun? Wer würde gerne lernen es so zu machen? Mit wem würde ich das gerne ausprobieren?
  • Wenn ich merke, dass ich mehr als genug zu tun habe, ist es normal, sich zu fragen, was würde ich davon am liebsten tun. Dies stärkt den Prozess der Festlegung von Prioritäten. Was würde mir am meisten Spaß machen. Was bringt mir am meisten ein? Was kann ich problemlos auf einen anderen Tag im Leben verschieben? Was kann ich auch aus der Ferne genießen?
  • Wenn ich merke, dass ich mehr als genug zu tun habe,  ist es normal, aus Dankbarkeit zu handeln und dies durch eine gute Verwaltung zu machen.
    Gründe für diese Wahl?
    Was macht am meisten Sinn oder ist dringend notwendig, angesichts der aktuellen Lebensbedingungen? Welche Auswahl unterstützt meinen gesunden Ehrgeiz? Wie kann einer anderen Person oder einem anderen Zeitpunkt eine Chance geben dies zu tun?
  • Wenn ich merke, dass ich mehr als genug zu tun habe, kann ich auf die natürlichen Formen von Ebbe und Flut vertrauen. Dinge, die nicht so wichtig sind, können zu einem Zeitpunkt erledigt werden, wo ich mehr Zeit als Arbeit habe. Ich muss die ungenutzten Möglichkeiten des Ausgleichs zwischen Leben und Arbeit finden. Ich denke, die Zeiten der scheinbaren Leere sind das Saarbeet für die Gelegenheiten der Zukunft. Ich weiß auch, dass wenn Stecklinge zu dicht wachsen es Zeit wird den Garten auszudünnen und mich nicht über den Druck von konkurrierenden Prioritäten zu beklagen.

Ich möchte Sie ermutigen, Ihre eigene Beziehung von Zeit und Dingen, die Sie tun müsssen zu erforschen. Überprüfen Sie Ihre Arbeit-Lebens Balance mit Ihrem emotionalen Wetterbericht, der sich entweder auf einen Tag, ein bestimmtes Projekt, oder über einen Zeitraum von mehreren Tagen bezieht. 
Dann werden Sie die körperlichen Empfindungen zu diesem Wetterbericht bemerken. Wie funktioniert diese Änderung, wenn Sie immer mit dem Gedanken Spielen, dass Sie mehr zu tun haben, als Zeit vorhanden ist?
Sobald Sie Ihren Weg in diese andere, neue Stimmung führen und die neuen Möglichkeiten finden, werden Sie wissen, welche Maßnahmen möglich und notwendig sind um Sie ans Zeil zu bringen!

Hier noch eine kleine Hilfe: Das neue 1×1 des Zeitmanagement: Zeit im Griff, Ziele in Balance.

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